Tägliche Ermutigung | 15.05.2020

Von Christof Harm | 15 Mai, 2020

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Guten Morgen liebe Immanuel-Church und Freunde!

Es gibt so viele gute Botschaften von verschiedenen geistlichen Leitern, die mich zur Zeit ermutigen. Ich möchte euch an einer gekürzten Fassung von unserem “alten Freund” Asher Intrater teilhaben lassen! (Quelle: Aus einer kürzlich live gestreamten Botschaft von Asher Intrater auf der Revive Israel Facebook-Seite)

Ich habe darüber nachgedacht, was gerade los ist in dieser Welt, in der viele Nationen Probleme haben mit der Corona-Virus-Plage. Es ist nicht nur ein medizinisches Problem. Es ist auch ein finanzielles Problem und es macht den Menschen überall Sorgen und Stress. Jeder spürt den Druck und die Schwierigkeiten. Was spüre ich? Ich spüre auch all das, was alle spüren, aber es gibt einen Unterschied: wir haben Glauben und Stärke in uns. Wir haben die Ermutigung des Heiligen Geistes, dass wir damit fertigwerden können.

“Gott tröstet uns in all unserer Not, damit auch wir die Kraft haben, alle zu trösten, die in Not sind, durch den Trost, mit dem auch wir von Gott getröstet werden.” – 2.Korinther 1,4

Das ist nicht der Trost, mit dem ich daherkomme und dir auf die Schulter klopfe und sage: “Na, ich hoffe, es geht dir besser.” Der Heilige Geist selbst kommt in unser Inneres und trägt die Situation zusammen mit uns. Wir sollten das als wunderbare Gelegenheit sehen, auch anderen Trost zu bringen, sie zu ermutigen und zu stärken, sie innerlich aufzubauen in ihrer jeweiligen Situation. Das ist Mitgefühl – fühlen, was jemand anders fühlt und sich um ihn kümmern. Ja, es ist eine gefährliche Situation, aber es ist auch eine Gelegenheit, vorwärts zu gehen und Gottes Liebe weiterzutragen.

Mitleid haben

In schwierigen Zeiten zeigt sich unser Glaube in Akten des Mitleids, indem wir uns um andere kümmern.

In schwierigen Zeiten haben Menschen die Tendenz, mehr an ihre eigenen Probleme zu denken. Du leidest und dein Schmerz hat deine ganze Aufmerksamkeit. Du und ich und Menschen überall erleben gerade die gleiche Not und wir denken hauptsächlich an unseren eigenen Stress und unsere eigenen Schwierigkeiten. Das ist menschlich, aber es ist auch eine Gelegenheit, unseren selbstbezogenen Fokus zu überwinden und uns zu fragen: “Wie fühlt sich mein Mitmensch?”

Lukas 10 erzählt von einem gewissen Samariter, der unterwegs an einem Mann vorbei kam, der auf der Straße lag. Er war ausgeraubt und geschlagen worden. Er lag auf dem Boden und hatte Schmerzen. Und als der Samariter ihn sah, hatte er Mitleid. Beachte, dass dieses in der Bibel genannte Mitleid uns zum Handeln bringt. Geld scheint dabei oft eine Rolle zu spielen. Der Samariter zahlte die Rechnung des verletzten Mannes. Wenn du finanziell herausgefordert bist, dann hilf anderen! Dieser Mann hat eine Krise, wie viele Menschen heute. Es ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist nicht nur eine wirtschaftliche Krise. Es ist eine existentielle Krise. Wir können aus Gottes Kraft schöpfen und für Menschen um Heilung beten, auch wenn Ärzte aufgeben.

“Als Jeschua ausstieg und die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen und heilte die Kranken, die bei ihnen waren.” – Matthäus 14,14

Mitleid bewegt uns. Es bewirkt etwas. Aus Mitleid ging Jeschua auf die Menschen zu und heilte sie. Ich wünsche uns dieses Mitleid. Ich möchte solches Mitleid haben, egal wie die Situation aussieht. Je schlimmer die Situation, desto größer die Gelegenheit zu helfen. Nicht jeder braucht körperliche Heilung. Manche Menschen brauchen Ermutigung. Manche Menschen brauchen finanzielle Hilfe. Manche Menschen brauchen nur einen Anruf, weil sie einsam sind. Ich ermutige dich: Schau dich um, hab Mitleid und dann tu etwas!

Einen gesegneten Tag!
Euer Stoffi

Unser Gebetsfokus heute:

  • Betet um diese Gesinnung, so wie Jesus (oder hebräisch: Jeschua), barmherzig zu sein und Mitleid, über die eigenen Sorgen zu stellen.
  • Betet konkret in Notsituationen hinein, die ihr in eurem Umfeld, eurem Dorf, eurer Stadt, in der Schule oder der Nachbarschaft mitbekommt.
  • Stell dich Gott zur Verfügung! Seid bereit, praktisch zu werden. “Mitleid bringt uns zum Handeln” … hier bin ich, sende mich!

Heute schon gelacht?

Nach dem Sonntagsgottesdienst will der Ehemann in Ruhe seine Zeitung lesen, doch seine Frau unterbricht die Lektüre: “Was war denn das Thema der heutigen Predigt?” – “Die Sünde”, antwortet der Mann zerstreut. – “Und was sagt der Herr Pfarrer dazu?” – “Er ist dagegen.”