Tägliche Ermutigung | 27.04.2020

Von Christian Schäffler | 27 April, 2020

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Als nun Judas die Schar [möglicherweise eine Gruppe röm. Soldaten oder Tempelpolizei] und von den Hohenpriestern und Pharisäern Diener genommen hatte, kommt er dahin [zum Garten Gethsemane] mit Leuchten und Fackeln und Waffen. Jesus nun, der alles wusste, was über ihn kommen würde, ging hinaus und sprach zu ihnen: “Wen sucht ihr?” Sie antworteten ihm: “Jesus, den Nazoräer [von Nazareth].” Er spricht zu ihnen: “Ich bin es!” Aber auch Judas, der ihn überlieferte, stand bei ihnen. Als er nun zu ihnen sagte: Ich bin es! wichen sie zurück und fielen zu Boden.

Johannes 18,3-6

Liebe Immanuel-Gemeinde und Freunde,

dies ist eine erstaunliche Passage. Judas kommt mit einer ordentlichen Anzahl von bewaffneten Männern, die zahlen- und kräftemäßig sicherlich den Jüngern überlegen waren, um Jesus gefangen zu nehmen. Vielleicht dachten die Leute um Judas, dass sie leichtes Spiel haben werden. Doch dann kommt es plötzlich zu einer Machtdemonstration, die zeigt, wer hier wirklich der Chef auf dem Platz ist. Jesus fragt: “Wen sucht ihr?” – Antwort: “Jesus von Nazareth.” – wieder Jesus: “Ich bin es!” –> Und als er dies sagt: Ich bin es! geht durch seine Worte so eine Power, eine Kraftwelle von ihm aus, dass die Soldaten in einem Augenblick alle am Boden lagen. Nachdem sie sich von diesem Schrecken erholt hatten, versuchten sie es ein zweites mal und diesmal lässt Jesus sich gefangen nehmen.

Dies führt mich zur Frage: War Jesus ein Opfer? Die Antwort ist: Ja und Nein. Natürlich wissen wir, dass Jesus das Opferlamm Gottes ist, das als Sühnung für unsere Sünden geopfert wurde. In diesem Sinne ist Jesus ein Opfer. Aber er war kein Opfer im Sinne von: man hat ihn überwältig und ihm etwas angetan, wogegen er sich nicht hätte wehren können.

Wir lesen, dass Jesus alles wusste, was über ihn kommen würde. Jesus hat sich freiwillig in die Hände seiner Peiniger begeben, um das Opferlamm für Sünde zu sein. Jesus hätte die Aktion jeder Zeit abbrechen können. Er hatte zu jeder Zeit die Kontrolle. Das hat er hier nochmal machtvoll demonstriert. Somit war er aus meiner Sicht kein Opfer, denn er hat sich selbst hingegeben. Sein Leben wurde ihm nicht genommen, sondern er hat es hingegeben.

“Größere Liebe hat niemand als die, dass er sein Leben hingibt für seine Freunde.”

Johannes 15,13

Das ist unser geliebter Jesus, der sich aus Liebe zu dir und zu mir hingegeben hat, um das Opfer für unsere Sünde zu sein. Lasst uns Jesus dafür neu danken und ihn dafür anbeten.

Unser Gebetsfokus heute:

Ihr habt mitbekommen, dass Stoffi für eine kleine Gemeinde in Albanien Geld gesammelt und überwiesen hat. Es sind 2000€ zusammen gekommen. Das ist echt super und vielen Dank nochmal an alle Geber. Die Gemeinde wird heute und morgen Hilfspakete an 60 Familien verteilen. Ihnen geht es dabei nicht nur darum, materielle Not zu lindern, sondern auch die Seelisch-Geistliche. Sie wollen damit Hoffnung machen und sie mit dem bekannt machen, der die Hoffnung ist.

  • Lasst uns beten, dass die Aktion gelingt und dass viele Menschen von der Liebe und Fürsorge Gottes berührt werden. Gott hat Albanien nicht vergessen!

Ich freue mich sehr, dass wir als Gemeinde durch unser Gebet und Geben da ein Segen sein können.

Liebe Grüße Christian

Heute schon gelacht?

Treffen sich zwei alte Freundinnen. Klagt die Eine: “Also ich hab das Gefühl, dass je älter ich werde, mein Mann mich nicht mehr so schön findet.” Darauf die Andere: “Ach, das kann ich nicht behaupten. Je älter ich werde, um so schöner findet mich mein Mann.” Wieder die Erste: “Kein Wunder, dein Mann ist ja auch Antiquitätenhändler.”