Tägliche Ermutigung | 22.04.2020

Von Jürgen Fredrich | 22 April, 2020

Photo by Sincerely Media on Unsplash

Ihr sollt erfahren, mit welcher unermesslich großen Kraft Gott in uns, den Glaubenden, wirkt. Ist es doch dieselbe gewaltige Kraft, mit der er am Werk war, als er Christus von den Toten auferweckte und ihm in der himmlischen Welt den Ehrenplatz an seiner rechten Seite gab! Mit ihr hat Gott ihn zum Herrscher eingesetzt über alle Mächte und Gewalten, über alle Kräfte und Herrschaften, ja, über alles, was Rang und Namen hat in dieser und in der zukünftigen Welt. Alles hat Gott ihm zu Füßen gelegt und ihn, den höchsten Herrn, zum Haupt seiner Gemeinde gemacht. Sie ist sein Leib: Der Schöpfer und Vollender aller Dinge lebt in ihr mit seiner ganzen Fülle.

Epheser 1, 19-23

Guten Morgen Immanuel-Gemeinde,

bei der täglichen Überversorgung mit Informationen zur Corona-Krise, fällt zunehmend auf, wieviel in den Medien mit Angst und Einschüchterung gearbeitet wird. Gerade bei den klassischen Nachrichten-Sendungen muss man leider feststellen, dass reine Vermutungen, fragwürdige Zahlenspiele und bloße Annahmen in einen Konjunktiv gepackt werden und dann wie Fakten verkauft werden. So wird z.B. gesagt: Möglicherweise kann dies oder jenes geschehen, vielleicht…, es kann sein, dass…

Anstatt dann besser den Mund zu halten und die Menschen mit solchen Ansichten nicht zu verunsichern, wird Angst, Furcht und Unsicherheit regelrecht gemästet. Ich will es uns einfach mal einfach sagen: Es gibt gute Gründe zur Vorsicht, aber keinen Grund für Angst. Es gibt gute Gründe zur Vorsorge, aber keinen Grund, sich zu fürchten. Jedenfalls nicht für die Menschen, die an den glauben und mit dem leben, den Gott zum Herrscher über alle Mächte und Gewalten, über alle Kräfte und Herrschaften, ja, über alles, was Rang und Namen hat in dieser und in der zukünftigen Welt, eingesetzt hat: JESUS CHRISTUS.

Habt ihr gelesen: ER ist der Herr über alles und jedes - auch in dieser Welt. Deshalb ist ER auch in dieser Zeit unsere Hoffnung, unser Halt, unser Schutz. Natürlich gibt es Dinge, die uns Angst machen wollen und können. Aber dann sind wir dazu aufgefordert und eingeladen, unsere Ängste diesem Herrscher zu sagen: Herr, ich fürchte…, aber ich weiß: du bist der Herr, du bist größer, stärker und alles ist unter deinen Füßen, auch Corona.

Gebt keiner Angst auch nur einen Millimeter Raum in euren Herzen. Und seid euch bewusst, dass wir in einer geistlichen Atmosphäre von Angst und Furcht leben. Hört, lest und seht aufmerksam die Nachrichten und achtet dabei sorgfältig auf Einschüchterung und Angst und widersteht ihr sofort. Nicht Angst und Furcht, sondern unser Herr bestimmt unser Leben. Wir sind in seiner Hand. Und dort sind wir sicher. Deshalb können wir mutig in diesen Tagen unseren Platz einnehmen. “Mut ist Angst, die gebetet hat!”, so hat es Corrie ten Boom gesagt. Und das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Weil ich als junger Mensch sehr ängstlich war, musste ich viel beten. Und Jesus hat tatsächlich sehr oft meine Angst in Mut verwandelt. Probiere es aus - bring deine Angst Jesus, entleere dein Herz von Angst und Furcht vor IHM und bitte IHN, es mit seinem Mut und Vertrauen zu erfüllen. Das wird dir richtig gut tun. Fürchte dich nicht, sei mutig und stark!

Euer Jürgen

Unser Gebetsfokus heute:

  • dass diese Medien-Strategie der Angstmacherei und Einschüchterung nicht mehr greift - weder in unserem persönlichen Leben noch in unserem Land.
  • dass Jesus diese angstmachenden Stimmen zum Schweigen bringt und sie kein Gehör mehr finden.
  • dass es uns Christen bald wieder erlaubt wird, uns zu treffen und unseren Glauben auch gemeinsam zu praktizieren und dass unser Zusammenkommen eben nicht dazu führt, dass sich mehr Menschen anstecken, sondern überraschend viel mehr Leute gesund werden.