Von Jesus bewegt – immer noch!

Von Jürgen Fredrich | 10 Januar, 2018

Liebe Geschwister und Freunde,

das Jahresmotto der Immanuel-Gemeinde ist: von Jesus bewegt! Mir ist es sehr wichtig, dass das nicht nur ein nettes Thema zum Abhaken bleibt, sondern in unserem Leben auch wirklich geschieht, möchte ich uns die wichtigsten Gedanken von der Jahres-Motto-Predigt noch einmal zusammenfassen und mit ein paar Fragen garnieren. In aller Kürze:

  1. Wir sind von unserem Schöpfer für Bewegung geschaffen. Das gilt für unser natürliches Leben genauso, wie für unser geistliches. Was die körperliche Bewegung betrifft, muss ich es uns allen sehr ans Herz legen: tu etwas, für deine physische Fitness. Es geht nicht um sportliche Leistungen, aber um Bewegung. Meine Frage an dich ist: was tust du ganz konkret, um deinem Körper die ausgleichende und so nötige Bewegung zu schenken? Triff heute eine Entscheidung – und setz sie gleich heute um. Z.B., 15 Minuten jeden Tag einen Spaziergang an der frischen Luft – dabei Arme durchschwingen und kraftvoll beten. Das tut deinem Körper und deiner Seele gut. Wer weiteren guten, fachmännischen Rat braucht, kann sicher den Michael W. fragen.

  2. Ausgehend von Josua 3 stehen wir als Gemeinde – um im Bild zu sprechen – auch wieder mal an einem Jordan. Um in das hinein zu kommen, was Jesus für uns vorbereitet und zugesagt hat, müssen auch wir erstmal unseren Jordan überwinden. Das wird nur gelingen, wenn wir in Bewegung kommen, aufstehen, aufbrechen, losziehen und Jesus hinterhergehen.

  3. Um in Bewegung zu kommen, sollten wir diese 7 Faktoren im Blick haben

B – hier bleiben wir nicht länger

Entweder wir sind durch unseren derzeitigen Zustand, Aufenthaltsort so frustriert und verzweifelt oder wir haben ein derartig gutes Zielfoto vor Augen, wo wir unbedingt hinwollen – eins von beiden wird uns motivieren. Der Schmerz oder die Verheißung. So gut es dir zur Zeit auch gehen mag, glaub mir, es gibt mehr Gründe aufzubrechen, als so weiterzumachen.

E - Entscheidungen bringen Bewegung in unser Leben

Wir befreien uns aus Stagnation oder Blockade durch kraftvolle, mutige Entscheidungen. Wir lassen die Dinge nicht länger einfach so laufen, sondern beginnen damit, unser Leben verantwortlich zu gestalten. Triff die richtigen Entscheidungen – heute. Jeder Tag zählt.

W - wissen, wohin die Reise geht

Wir setzen uns i.d.R. nur dann in Bewegung, wenn wir wissen, wohin die Reise geht. Du musst wissen, wo du hin willst, wer du am Ende 2018 sein willst. Hast du ein Zielfoto für dich und dein Leben?

E - der erste Schritte ist der schwerste

Die längte Reise beginnt mit dem ersten Schritt – und der ist i.d.R. der

schwerste. Nachdenken – durchdenken – abwägen – planen – all das hat seine Berechtigung – aber irgendwann musst du den Sprung wagen.

Geh den ersten Schritt – egal was die Umstände dir sagen, geh!

Unser Glaube wächst nur, wenn wir Schritte wagen. Eines der größten Hindernisse in uns ist die Angst. Angst zu versagen, sich zu blamieren, zu scheitern, zu verlieren.

Dann sag ich dir: lass dich von nichts und niemanden einschüchtern und Angst machen. Bete um Mut. Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern die Entschlossenheit, trotz seiner Angst, weiterzugehen.

Und dann ist da ja noch der Herr im Spiel. Als Israel den ersten Schritt in den Jordan tat, tat Gott seine Wunder. Ihr erster Schritt war der Auslöser, damit Gott mit seinen Möglichkeiten eingriff. Das macht doch Mut, den ersten Schritt zu wagen – oder nicht?

G – wir brauchen Zeiten in Gottes Gegenwart

In Josua 3 waren es die Träger von Gottes Gegenwart (Bundeslade), die alles ins Rollen brachten. Ich glaube, wir alle brauchen viel mehr Zeit in Gottes Gegenwart – allein und gemeinsam. Begegnung schafft Bewegung.

Wann und wieviel Zeit nimmst du dir, um mit Gott allein zu sein? Wann gehst du deinen ersten Schritt in dieser Sache?

E - ein Schritt nach dem anderen – geh dein Tempo

Jesus erwartet von uns keine Glaubenssprünge, sondern will, dass wir Schritt für Schritt vorangehen. Jesus hetzt, treibt und peitscht uns nicht durchs Leben, sondern führt uns – Schritt für Schritt. Geh dein Tempo – aber geh. Oder besser gesagt: geh das Tempo von Jesus – das kannst du mithalten. Wir sollten weder den Blick zu IHM noch die Verbindung zu IHM zu verlieren. Geh dein Tempo – aber geh! Folge Jesus nach.

N - Nachfolger Jesu haben einen, der ihnen vorausgeht: JESUS

Wir folgen Jesus nach, weil Er den Weg zum Ziel kennt und uns sicher dort hinführen kann. Du musst nicht schon alles wissen, was da kommt und worauf du dich da einlassen wirst. Wenn du bei Jesus bist, bist du immer richtig und am richtigen Platz. Ich will uns alle dazu ermutigen, dass wir Jesus in unseren Alltag viel mehr einbeziehen, und die praktischen Dinge mit ihm durch- und absprechen. Lasst uns dieses unbefriedigende zwei geteilte Leben für immer beenden: sonntags geht um geistliche Dinge, da kann der Herr mitreden. Aber im Alltag geht es um praktische Dinge, da haben wir das Sagen. Nachfolger Jesu leben sonntags nicht anders als im Alltag – sie leben mit Jesus. Welche Rolle gibst du Jesus in deinem Alltag?

Ihr Lieben, es ist Zeit zum Aufbruch – macht euch fertig und seid bereit, Euer Jürgen