Mittwochsmail

Von Jürgen Fredrich | 15 Februar, 2017

Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich werde euch Ruhe geben. Lasst euch von mir in den Dienst nehmen, und lernt von mir! Ich meine es gut mit euch und sehe auf niemanden herab. Bei mir findet ihr Ruhe für euer Leben. Mir zu dienen ist keine Bürde für euch, meine Last ist leicht. Mt11.28-30

Was für eine einmalige Einladung Jesus hier doch ausspricht und was für eine großartige Lebens-Perspektive ER all den Menschen in Aussicht stellt, die den Mut aufbringen, zu IHM zu gehen. Das nennt man Lebensveränderung – statt Hektik und Stress, regiert Seine Ruhe unser Leben. Wir müssen uns nicht mehr von Erwartungen, Terminen und Aufgaben durch unseren Alltag treiben lassen. Wir brauchen all den Ballast von anstehenden schwierigen Entscheidungen, nagenden Sorgen und lähmenden Ängsten nicht länger mit uns herum tragen – bei IHM finden wir Ruhe. Wir vertrauen einem ganz außergewöhnlichen Herrn.

Was diese Worte Jesu zur Zeit in der moslemischen Welt bewirken, wird in einem ermutigenden Bericht der Missionsorganisation Frontiers deutlich. Konkret geht es im Folgenden um die Situation in der irakischen Stadt Falludscha. Der Präsident von Frontiers, Bob Blincoe berichtet: Falludscha war vom IS besetzt, wurde aber letzten Sommer von irakischen Truppen zurückerobert. Tausende Menschen waren aus Falludscha in eine nahegelegene Flüchtlingsstadt geflohen, die „Stadt der Zuflucht“ genannt wird. Frontiers USA berichtet, dass dank der Arbeit von einheimischen Missionaren in den letzten 18 Monaten mehr als 140 Menschen in der „Zufluchtsstadt“ Jesus Christus als ihren Herrn und Erlöser angenommen haben. Irakische Truppen arbeiten weiterhin daran, die Lage in Falludscha zu sichern (die Stadt wird immer noch von Selbstmordanschlägen des IS erschüttert) und öffentliche Sanitäranlagen wieder in Betrieb zu nehmen.

Doch schon jetzt wollen manche dieser neu bekehrten Christen zurück in ihre Heimatstadt gehen und die Hoffnung, die sie in Jesus gefunden haben, mit den Menschen dort teilen.

„Sie haben eine Mission und sie wurden getauft, was ein echter Glaubensschritt für Muslime ist.“ Doch was genau am Evangelium ist es, das muslimische Flüchtlinge so tief berührt? Blincoe sagt dazu: „Vor allem anderen zitieren sie immer wieder Jesu Worte: ‚Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid. Lernt von mir, ich will euch Ruhe für eure Seelen geben, denn ich bin sanft und demütig.‘ Dieses Wesen Jesu, diese unerwartete Hoffnung für Menschen im Elend, für verzweifelte Menschen, ist der Hauptgrund.“

Die wachsende und lebendige Gemeinde in Falludscha und der „Stadt der Zuflucht“ hat einen Domino-Effekt. Was mit einer Handvoll einheimischer Missionare begann, die ihren Nachbarn von Jesus erzählten, ist nun zu einer Bewegung geworden, in der Neubekehrte ihrerseits hingehen und ihren Familien und Freunden das Evangelium bringen. (Joel-News, 10.2.2017)

Und wie geht es Dir mit dieser Einladung Jesu? Anders gefragt: wie antwortest du auf diese Einladung? Ich bin davon überzeugt, dass die Einladung Jesu auch uns gilt und für uns Bedeutung hat. Wenn ER sagt: KOMM – wir aber sitzen bleiben (vor dem Fernsehen, Internet, Computerspiel), dann bleiben das nur nette, süßliche Worte für uns, ohne lebensverändernde Kraft. Ich will dich ermutigen, wo immer du gerade stehst oder festhängst – steh auf und geh zu Jesus. Sag IHM, warum du seiner Einladung gefolgt bist und dass du genau diese Erfahrung brauchst: Ruhe und Leichtigkeit für deine Seele! Eine neue Begegnung mit und eine neue Berührung von Jesus wünsche ich Dir von Herzen!